Vor 28 Jahren hatte Laurent Demange nicht wirklich einen Plan. Nur das Abitur in der Tasche, den Wunsch zu arbeiten und die Gelegenheit, dank eines Schulfreundes mit anzupacken. „Willst du nicht für ein paar Tage bei TES Technifor arbeiten kommen?“, fragte ihn Lilian. Er sagte zu, ein wenig aus Neugier, ohne zu wissen, dass er gerade ein Abenteuer begonnen hatte, das mehrere Jahrzehnte dauern würde.
Eingestellt von Patrick Champlon, lernte er zunächst das Sägen bei Maurice. „Er hatte eine Art zu vermitteln…“, erzählt Laurent. „Ich habe alles bei ihm gelernt.“ Schnell fand er sich an der Säge wieder, reihte Baustellen aneinander, entdeckte das Leben eines spezialisierten Arbeiters. Mit seinem damaligen Partner verbrachte er fast zehn Jahre und teilte einen Alltag, der von Strenge, aber auch von Freundschaft geprägt war.
In 28 Berufsjahren hat er viele Projekte kommen und gehen sehen! Von der kleinen Öffnung in einer Wand bis hin zu außergewöhnlichen Baustellen, wie dieser Brücke bei Saint-Quentin im Departement Aisne, die mit Hilfe… eines Lastkahns und eines 350-Tonnen-Krans angehoben wurde. „Diese Baustelle haben wir zu viert gemacht. Es war verrückt und ist in Erinnerung geblieben.“
Was ihn heute immer noch so fasziniert? Die Vielfalt und die konkrete Dimension des Berufs. „Wenn ich durch eine Stadt fahre und eine Öffnung oder eine gesägte Wand sehe, sage ich mir: Das habe ich gemacht. Man hinterlässt eine Spur, das ist bereichernd.“
Über die Baustellen hinaus sind es auch der Teamgeist und die familiäre Atmosphäre, die ihn überzeugt haben zu bleiben. „Hier lernen wir voneinander. Wir lachen auch. Ich erinnere mich an einen Kollegen, der in einem Kernbohrloch stecken blieb… Wir haben eine Weile gebraucht, um ihn wieder herauszubekommen, aber das bleibt eine denkwürdige Erinnerung!“
28 Jahre später ist er immer noch da, treu auf seinem Posten, immer noch von dem gleichen Wunsch beseelt, es gut zu machen. Denn bei TES Technifor sind es nicht nur die Bauwerke, die der Zeit trotzen. Es sind auch die Menschen.