Mikropfähle, Verpressanker und Spezialgründungen

Geotechnische Arbeiten und Mikropfähle für Unterfangungen, die Verstärkung oder die Herstellung von Fundamenten – auch bei beengten Zugangsverhältnissen

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Description

TES TECHNIFOR bemisst und realisiert Mikropfähle, Verpressanker und Spezialgründungen für Neubauten und bestehende Bauwerke. Unsere Teams führen insbesondere Unterfangungen, Fundamentverstärkungen und Stabilisierungen von Bauwerken aus. Wir beherrschen die Ausführung von Mikropfählen der Typen II, III und IV sowie von mit Zementsuspension verpressten Ankern. Dank unserer kompakten Bohrgeräte können wir auch unter schwierigen Bedingungen und auf Baustellen mit beengten Zugangsverhältnissen arbeiten.

TES TECHNIFOR, Spezialist für Mikropfähle und Verpressanker

TES TECHNIFOR führt Mikropfahlarbeiten, Verpressanker und Spezialbohrungen für Neubau-, Sanierungs-, Erweiterungs- und Unterfangungsprojekte aus.

Wir kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Bodenverhältnisse, die aufzunehmenden Lasten, die Nähe zu bestehenden Bauwerken oder eingeschränkte Zugangsverhältnisse tiefe Gründungen oder Verankerungslösungen erforderlich machen.

Unsere Teams führen Mikropfähle der Typen II, III und IV sowie passive und vorgespannte Verpressanker aus. Dabei werden die Bohr- und Injektionsverfahren an die geotechnischen Eigenschaften des jeweiligen Projekts angepasst.

TES TECHNIFOR verfügt über die Qualifikation QUALIBAT 1232 – Forage de micropieux type III et IV – Technicité Supérieure für die technisch besonders anspruchsvolle Herstellung von Mikropfählen der Typen III und IV.

Wann sind Mikropfähle erforderlich?

Mikropfähle übertragen die Lasten eines Bauwerks in tragfähige Bodenschichten, wenn eine Flachgründung nicht geeignet oder nicht ausreichend ist.

Sie können insbesondere in folgenden Fällen eingesetzt werden:

  • Unterfangung eines Gebäudes oder bestehenden Bauwerks;

  • Erhöhung der Lasten infolge einer Erweiterung, Aufstockung oder Nutzungsänderung;

  • unzureichende Tragfähigkeit oberflächennaher Bodenschichten;

  • hohe Lasten oder Lasten in unmittelbarer Nähe bestehender Fundamente;

  • Aufnahme von Druck- oder Zugkräften;

  • Vorhandensein veränderlicher, quell- oder schwindfähiger Böden;

  • erhebliche Einschränkungen hinsichtlich Zugang, Arbeitshöhe oder Baustellenumgebung;

  • wenn konventionelle Tiefgründungsverfahren nicht oder nur schwer eingesetzt werden können.

Dank kompakter Bohranlagen können Arbeiten auch innerhalb bestehender Gebäude oder unter schwer zugänglichen Bedingungen ausgeführt werden.

Was ist ein Mikropfahl?

Ein Mikropfahl ist ein Tiefgründungselement mit geringem Durchmesser. Er besteht aus einem Stahltragglied, das in eine Bohrung eingebracht und anschließend durch die Injektion einer Zementsuspension oder eines Mörtels kraftschlüssig mit dem Boden verbunden wird.

Das Stahltragglied kann insbesondere aus Stahlrohren oder Stabstahl bestehen.

Der Mikropfahl überträgt die Lasten des Bauwerks hauptsächlich über die Mantelreibung seines Verpresskörpers in den Baugrund.

Je nach Projektanforderung kann er Druck- oder Zugkräfte aufnehmen.

Bohrdurchmesser, Bohrlänge, Stahltragglied und Injektionsverfahren werden entsprechend den geotechnischen Eigenschaften des Bodens und den aufzunehmenden Lasten festgelegt.

Welche Arten von Mikropfählen führt TES TECHNIFOR aus?

TES TECHNIFOR führt insbesondere Mikropfähle der Typen II, III und IV aus.

Mikropfähle Typ II

Die Bohrung wird mit einem Stahltragglied ausgestattet und anschließend durch Schwerkraft oder unter sehr geringem Druck mit Zementmörtel oder Zementsuspension verfüllt.

Mikropfähle Typ III – MIGU

Beim Mikropfahl Typ III kommt eine einmalige globale Injektion – IGU – zum Einsatz.

Die Bohrung wird mit einem Stahltragglied und einem System zur Nachverpressung ausgestattet. Nach dem Erhärten und gezielten Aufbrechen der zuerst eingebrachten Mantelsuspension wird der Verpresskörper in einem Arbeitsgang unter Druck injiziert.

Mikropfähle Typ IV – MIRS

Beim Mikropfahl Typ IV kommt eine wiederholte und selektive Injektion – IRS – zum Einsatz.

Mithilfe eines geeigneten Injektionssystems können verschiedene Bereiche des Verpresskörpers nacheinander und bei Bedarf wiederholt injiziert werden.

Die Wahl des Verfahrens hängt insbesondere von den geotechnischen Eigenschaften des Bodens, den aufzunehmenden Lasten und den Anforderungen des Projekts ab.

Wie werden Mikropfähle bemessen?

Die Bemessung eines Mikropfahls beruht auf einer gemeinsamen Analyse des Baugrunds, des Tragwerks und der Ausführungsbedingungen.

Als Grundlage dienen insbesondere das geotechnische Gutachten, die Fundamentpläne sowie die Lastannahmen und der Lastabtrag des Projekts.

Je nach Bauwerk können unter anderem folgende Nachweise erforderlich sein:

  • Tragfähigkeit des Verpresskörpers im Baugrund;

  • Durchmesser und Länge der Bohrung;

  • Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit;

  • Tragfähigkeit des Stahltragglieds;

  • Beanspruchung durch Druck- oder Zugkräfte;

  • gegebenenfalls Berücksichtigung von Korrosion;

  • elastische Verkürzung oder Verlängerung des Mikropfahls;

  • horizontale Kräfte und Momente am Pfahlkopf;

  • Knicksicherheitsnachweis;

  • Übertragung der Kräfte zwischen Mikropfahl und Tragwerk.

TES TECHNIFOR verfügt über eine eigene Abteilung für Planung und Ausführungsmethoden. Dadurch können die technischen Anforderungen und die vorgesehenen Ausführungsverfahren bereits bei der Arbeitsvorbereitung berücksichtigt werden.

Unterfangung mit Mikropfählen

Mikropfähle eignen sich besonders für die Unterfangung bestehender Gebäude.

Diese Technik kann insbesondere eingesetzt werden, wenn ein bestehendes Tragwerk zusätzliche Lasten aufnehmen muss, seine Fundamente verstärkt werden müssen oder die Bodenverhältnisse eine Übertragung der Lasten in tiefer liegende, tragfähigere Schichten erfordern.

Die besonderen Bedingungen bestehender Bauwerke – eingeschränkte Zugänge, geringe Arbeitshöhen, die Aufrechterhaltung des Betriebs oder die unmittelbare Nähe vorhandener Bauteile – erfordern angepasste Verfahren und spezielle Ausrüstung.

TES TECHNIFOR passt seine Bohranlagen und Bohrmethoden an die besonderen Anforderungen jeder Baustelle an.

Passive und vorgespannte Verpressanker

TES TECHNIFOR führt außerdem passive und vorgespannte Verpressanker aus, mit denen Zugkräfte in den Baugrund übertragen werden.

Sie können insbesondere eingesetzt werden für:

  • die Verankerung von Bauwerken und Fundamentblöcken;

  • die Sicherung und Verstärkung von Tragwerken;

  • die Aufnahme von Auftriebskräften;

  • die Sicherung von Bauwerken gegen horizontale Einwirkungen;

  • Fundamente besonders hoch belasteter Bauwerke.

Vorgespannte Verpressanker können gezielt auf eine festgelegte Kraft gespannt werden, um die auf das Bauwerk übertragene Belastung aufzubringen und zu kontrollieren.

Die Herstellung von Verpressankern erfordert insbesondere die Beherrschung der Bohr-, Verpress- und Injektionsarbeiten sowie der anschließenden Spannvorgänge.

An den Baugrund und die Baustelle angepasste Bohrverfahren

Die Eigenschaften einer Bohrung werden nicht allein durch ihren Durchmesser oder ihre Tiefe bestimmt.

Auch die anstehenden Boden- und Gesteinsschichten, ein möglicher Wasserzutritt, die Umweltbedingungen und die Besonderheiten des Projekts bestimmen das anzuwendende Bohrverfahren.

TES TECHNIFOR passt seine Methoden an die jeweiligen Bedingungen an und kann insbesondere folgende Verfahren einsetzen:

  • Imlochhammerbohrung mit temporärer Verrohrung;

  • Schneckenbohrung;

  • Selbstbohrverfahren;

  • Bohrung mit verlorenem oder rückgewinnbarem Rollenmeißel.

Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht Einsätze bei sehr unterschiedlichen Projekten – von der Unterfangung eines bestehenden Gebäudes bis zur Herstellung mehrerer Hundert Bohrungen für Industrie- oder Energieanlagen.

Mehr als 1.100 Mikropfähle und Verpressanker im Jahr 2024

TES TECHNIFOR führt im Geschäftsbereich Bohrtechnik jedes Jahr mehrere Tausend Bohrmeter aus.

Im Jahr 2024 wurden realisiert:

  • 1.151 Mikropfähle und Verpressanker;

  • 14.483 laufende Meter Bohrung.

Diese Leistungen sind Teil einer umfassenden Spezialbautätigkeit, die im Jahr 2024 mehr als 50.000 Produktionsstunden umfasste.

Ausgewählte Referenzen für Mikropfähle, Verpressanker und Spezialbohrungen

Photovoltaik-Parkplatz – Abreschviller (57)

Im Rahmen der Umnutzung einer Industriebrache zu einem Parkplatz mit Photovoltaik-Überdachungen führte TES TECHNIFOR folgende Arbeiten aus:

406 Bohrungen
2.500 laufende Meter Bohrung
2 Bohranlagen im Volleinsatz
110 m³ Zementsuspension für die IGU-Verpresskörper
30 Tonnen Stahltragglieder

Windpark – Essey-les-Ponts (52)

Für drei Versuchswindenergieanlagen auf im Baugrund verankerten Betonfundamenten führte TES TECHNIFOR folgende Arbeiten aus:

96 Verpressanker
Litzenanker DSI 11T15 P2
Vorspannkraft zwischen 136 und 146 Tonnen je Anker
Rund 2.800 laufende Meter Bohrung mit einem Durchmesser von 250 mm
300 Tonnen Zementsuspension
50 Tonnen Spannlitzen

Agri-Photovoltaikanlage – Verdonnet (21)

Für ein Projekt mit Photovoltaik-Überdachungen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen führte TES TECHNIFOR folgende Arbeiten aus:

180 Bohrungen, darunter 40 Verpressanker P2
1.200 laufende Meter Bohrung
2 Bohranlagen im Volleinsatz
70 m³ Zementsuspension
20 Tonnen Stahltragglieder

Warum TES TECHNIFOR?

Seit mehr als 40 Jahren ist TES TECHNIFOR im Spezialbau tätig.

Unser Unternehmen vereint die für die Planung und Ausführung komplexer Arbeiten erforderlichen Kompetenzen:

Tragwerksdiagnostik
Herstellung von Mikropfählen und Verpressankern
Verstärkung und Instandsetzung von Tragwerken
Betonsägen, Kernbohren und Betontrennen

Diese sich ergänzenden Kompetenzen sind besonders bei Sanierungs- und Unterfangungsprojekten von Vorteil, bei denen häufig mehrere Verfahren miteinander kombiniert werden müssen.

TES TECHNIFOR ist hauptsächlich im Nordosten Frankreichs – insbesondere in Reims, Metz, Nancy und Straßburg – sowie in Luxemburg tätig. Unsere personellen und technischen Kapazitäten ermöglichen sowohl kleinere Projekte mit wenigen Mikropfählen als auch umfangreiche Bohrkampagnen mit mehreren Hundert Bohrungen.

Benötigt Ihr Projekt Mikropfähle oder Verpressanker?

Verfügen Sie bereits über ein geotechnisches Gutachten, Lastangaben, Fundamentpläne oder Ausschreibungsunterlagen?

Übermitteln Sie uns die Unterlagen Ihres Projekts.

Unsere Abteilung für Planung und Ausführungsmethoden analysiert die besonderen Anforderungen Ihrer Baustelle und erarbeitet eine geeignete Ausführungslösung.

 

Reportagen

MIKROPFÄHLE UND ZUGANKER

Mikro-Berlinoise - Porte Saint Georges in Nancy
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Vittel-Fabrik in Contrexéville
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FERRY CAPITAIN Fabrik
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Druckversuch am Mikropfahl. Überprüfung der tatsächlichen Steifigkeit des Mikropfahls im Vergleich zur 3D-Volumenmodellierung des Betonmassivs für eine hochpräzise Werkzeugmaschine.
Europäisches Parlament - Straßburg
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Mikropfahlbohrung im Europäischen Parlament in Straßburg, Elsass.

Mikropfahlbohrung in Faulx

Vorgespannter Zuganker - Windpark

Bohrung von 96 vorgespannten Verpressankern
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Bohrung der Verpressanker bis 30m Tiefe mit Imlochhammer.
Bohrung von 96 vorgespannten Verpressankern
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Einbau des 30m langen Kabels in die Bohrung.
Bohrung von 96 vorgespannten Verpressankern
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Einbau der Kabel-Bewehrung mit P2-Korrosionsschutz.
Bohrung von 96 vorgespannten Verpressankern
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Überblick über die Baustelle und ihre 2 Bohrgeräte.

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